Beziehungen heiliger Gesellschaften

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir uns angesehen, wie wir unser Leben und unsere Beziehungen gestalten, wenn wir nach dem Prinzip des Genusses gehen, und wie es uns davon abhält, unsere Höhere Intelligenz zu nutzen und uns unserer Seele und Heiligen Beziehungen zuzuwenden.

Dieses Mal möchte ich darauf eingehen und Verständnis dafür einwerben, wie alte Vedische Gesellschaften ihre Paarbeziehungen gestaltet haben und bis heute gestalten, und was die Vorteile davon sind.

Alte Vedische Gesellschaften sind über lange Jahrhunderte und Jahrtausende in Indien präsent gewesen, und sind in Teilen der Bevölkerung bis heute präsent. Im Unterschied zu den sogenannten „Lokischen Gesellschaften“ unseres Kulturkreises sind sie auf Gott, auf Höhere universelle Ordnung und auf Heilige Beziehungen ausgerichtet.

Lokische Beziehungen unseres Kulturkreises richten sich nach der Loka (dem Ort) – also ausschließlich den menschlichen Traditionen der menschlichen Gemeinschaft an diesem Ort, mögen diese Traditionen nun heilig sein oder nicht. Die Bemühungen einer solchen menschlichen Gesellschaft (im Unterschied zu einer Spirituellen oder Gott-orientierten vedischen Gesellschaft) gibt den menschlichen Emotionen die höchste Priorität, der Befriedigung des eigenen Genusses und des eigenen Egos.

Daraus erwachsen Beziehungsstrukturen schon in der Familie, die auf Selbstbefriedigung der eigenen Bedürfnisse ausgerichtet sind, und den Partner und die Kinder als Mittel zur Befriedigung der eigenen Lust verwenden.

Natürlich funktionieren solche Gesellschaften auch irgendwie, und die Menschen darin vermehren sich, jedoch funktionieren diese Lokischen Gesellschaften auf dem Körper und den tierischen Bedürfnissen zugewandtem Niveau, und damit auf nahezu animalischem Niveau. Leid und Selbstsucht sind vorherrschend in solchen Gesellschaften und akkumulieren sich.

Der Gedanke an den Nächsten und das höhere Gemeinwohl ist als „idealistisch“ und „Gutmenschentum“ verschrien.

In diesen Gesellschaften geht jedoch grundsätzlich die Ordnung und Unterscheidungsfähigkeit verloren, auch bei Menschen, die höheren Idealen folgen wollen.

Da intelligente Menschen mit menschlichen Zügen und Erinnerung an hohe Ethik sich in dieser Lokischen Gesellschaft leicht mit menschlichen Konzepten von hohen Werten manipulieren lassen, stellen sie z.B. die Freiheit nach dem Motto „Jeder darf alles“ auf ein Podest, und verleugnen damit ebenso wie egoistische Menschen die höheren Prinzipien göttlicher Ordnung und Disziplin.


Aber genug von den Gesellschaften, und wie es NICHT funktioniert.

Lasst uns darüber reden, was funktioniert, um funktionierenden oder sogar Heiligen Beziehungen näher zu kommen.

In alten Vedischen Gesellschaften wird die Ausrichtung auf Gott, geistige Entwicklung und die Selbstverwirklichung der Erkenntnis der eigenen Seele an höchste Stelle des menschlichen Strebens gesetzt. Diese Gesellschaften wissen, dass aus göttlicher Ausrichtung automatisch menschliches Glück als Folgeerscheinung entsteht.

Paarbeziehungen werden also nicht von den sich paarenden Jugendlichen nach dem Motto „Ich muss ein gutes Bauchgefühl bei meinem Partner haben!“ entschieden, oder „Lass uns mal miteinander schlafen, dann werden wir sehen ob das passt!“, sondern Paarbeziehungen werden mit Hilfe der Höheren Intelligenz entschieden. Bis heute werden dabei Heilige befragt, die die göttliche Einsicht haben, was gut für die zukünftigen Ehepartner ist, und ob sie zueinander passen. Ersatzweise werden auch Vedische Astrologen zu Rate gezogen, die die Einsicht in den Lauf der Sterne und damit die Charaktereigenschaften der zukünftigen Partner haben, um herauszufinden, ob die Partner zueinander passen, und wie viel Leid oder Freude in der entsprechenden Konstellation der Paarungswilligen entsteht. Das alles wird gemacht, bevor die Emotionen bereits entschieden haben, ob ich einen bestimmten Partner haben will oder nicht.

Als erstes muss der Mensch, der paarungswillig ist, also sich selbst kennen lernen, seine Eigenschaften und Potentiale, was er zu geben hat in einer Partnerschaft, und seine Bedürfnisse, bevor er sich auf die Suche begibt nach einem passenden Partner.

Wer sich selbst nicht kennt, kann nicht wissen, was er in der Beziehung beitragen kann, und was er selbst für Werte vertritt, an denen er festhalten möchte.

Und wenn er das nicht weiß, kann er keinen „Dienst“ leisten in seiner Partnerschaft, keinen Beitrag zu Harmonie, Glück, Prosperität und Wohlfühlen seines Partners in der Gemeinschaft.

Kommen wir nun dazu, wie wir das in unserer Gesellschaft überhaupt umsetzen könnten, da wir ja doch in einem völlig anderen gesellschaftlichen Selbstverständnis leben, das aktuell viel Leid in Paarbeziehungen erzeugt. Lassen Sie uns betrachten, was jeder persönlich tun kann, um seine Beziehung oder seine angestrebte Beziehung heilig zu machen.












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