Beziehungen – Mann oder Frau?

Das letzte Mal haben wir über den Einfluss des „Elternkarmas“ auf die Rolle gesprochen, die der Mensch in seinem aktuellen Leben „spielt“ – denn tatsächlich ist das Universum und seine sich immer wieder ändernden, neu entstehenden und wieder zerfallenden Formen so etwas wie ein großes Spiel. Und der auch nur zeitweilig bestehende Mensch, der einen nicht-ewigen Körper besitzt, aber eine ewige Seele, ist so etwas wie der Spieler oder der Akteur auf dem Spielfeld des aktuellen Lebens.

Nur die Seele des Menschen ist eine Dimension, die ihn mit Gott verbindet, der ewig ist, jenseits von Raum und Zeit. Zu dieser ewigen Dimension gehört auch die Seele, und wenn der Mensch sich als ewige Seele in einem nichtewigen Körper begreifen kann, dann fallen eine Menge Überlebensängste von ihm ab. Der Körper wechselt einfach seine Form, wenn er stirbt.

Er kehrt zurück zu Mutter Erde, zerfällt in die Atome, aus denen er gemacht wurde, und der Mensch bildet sich in seinem nächsten Leben einen neuen Körper entsprechend seiner Entscheidungen, Vorlieben und Erfahrungen aus seinem vorvergangenen Leben.

Einen wesentlichen Aspekt der neuen Inkarnation stellt die Geschlechterrolle dar, die der Mensch im Leben übernimmt. Diese Geschlechterrolle – ob weiblich oder männlich, Frau oder Mann, Mutter oder Vater, spielt im späteren Leben wie in der späteren Partnerschaft oder Beziehung eine nicht unterschätzende Rolle, wie leicht zu erkennen sein wird. Darauf möchte ich heute eingehen.

Die Geschlechterrolle ist „im Normalfall“, das heißt in den meisten Menschen, bereits im menschlichen Körper des Kleinkinds eindeutig ausgeprägt, und wird aus einer Entscheidung geboren, die bereits vor dem Eintreten des Menschen in den grobstofflichen physischen Körper getroffen wurde. Mit dieser Aussage möchte ich auch zwei Tendenzen unserer Gesellschaft entgegentreten, die inzwischen weitläufig das gesellschaftliche Bild beginnen zu beeinflussen, aber inkorrekt sind:

 Eine Annahme der neueren Zeit ist, dass das Geschlecht des Menschen durch Sozialisierung gewählt wird, und frei von ihm zu bestimmen ist, während des Lebens des Heranwachsenden. Die Theorie ist in einer sogenannten „Gender-Ideologie“ verankert, und wird in diesem Moment versucht, flächendeckend in Europa und in der westlichen Welt im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern, und bereits in Kindergarten und Schule mittels Sexualerziehung festzulegen. Diese Theorie ist aus Spiritueller übergeordneter Sicht falsch. Gott hat den Menschen nach seinen eigenen Aspekten in „männlich“ und „weiblich“ unterteilt, und ihm die Gelegenheit gegeben, sich selbst im Gegenüber zu erkennen und zu lieben. Diese göttlichen Muster stellen die überwiegende Normalität für den Großteil der Menschen dar, und sie tragen großes Potential in sich, die göttliche Liebe in einem menschlichen Körper zu erfahren. Wir werden gleich noch weiter darauf eingehen, was es damit auf sich hat.

 Eine weitere Annahme der heutigen Zeit ist es, dass geschlechtervertauschende Rollenverteilungen normal wären, wie Transsexualität, Bisexualität, Homosexualität usw.. Das Gegenteil ist der Fall: Solche Rollenvertauschungen im menschlichen Körper – dass der Mensch ein Geschlecht im Körper ausgeprägt hat, und ein anderes Geschlecht im Inneren lebt – sind ausgesprochen selten und entsprechen für die meisten Menschen mitnichten der Normalität. In esoterischen Kreisen wird oft die geschlechterübergreifende Rolle mancher Schamanen oder geschlechtlicher Grenzgänger in manchen alten indigenen Kulturen herangezogen, um diese „Normalität, die auch existiert“, zu begründen. Solche vereinzelt auftretenden Grenzgänger des Geschlechter- und Rollenverhaltens haben ein schweres Leben gehabt, zu allen Zeiten. Wenn ein Mensch also tatsächlich ein solches außergewöhnliches Los hat, so ist das alles andere als „normal“, und er muss sich viel eher tief hinterfragen im Inneren, was daran wahrhaftig ist, und warum er sich eine solche schwere Last aufgebürdet hat in diesem Leben.

Um zu reifen? Um Karma aufzuarbeiten? Um sein Grenzgängertum spirituell aufzuarbeiten?

Es erfordert ein tiefes eigenes Hinterfragen, eine exorbitante Aufgabe, sich in der Stille mit sich selbst zu beschäftigen, um in sich selbst Wahrheit von Lüge zu trennen, zu verstehen, und sich selbst zu erkennen. Gewiss bedeutet es nicht, ins Außen zu gehen, und mit anderen Gruppen der Gesellschaft zu kämpfen um äußere Macht und Spiele.

Doch nun zur „Normalität“ des Menschen, die weniger an seinen geschlechtlichen lustbetonten Neigungen festgemacht wird – aus spiritueller Sicht – als eher wichtige Pflichten und Aufgaben in einer Partnerschaft übernimmt, entsprechend der im Geschlecht enthaltenen körperlichen, emotionalen und mentalen Potentiale einer Partnerschaft und Beziehung.

Entsprechend der göttlich angelegten Potentiale des Geschlechts können wir bereits im physischen Bereich unterscheiden:

 Der Frauenkörper hat das Potential, Kinder zu gebären, und physisch Mutter zu werden. Entsprechend diesem körperlichen Potential sind bestimmte emotionale, soziale, mentale und spirituelle Qualifikationen in einer Frau angelegt, die ihr bestimmte Fähigkeiten geben, andere nicht.

 Der Mann kann Kinder zeugen (was die Frau nicht kann), aber keine Kinder gebären. Entsprechend dieses körperlichen Potentials hat Gott ihm andere emotionale, mentale, soziale und spirituelle Fähigkeiten mitgegeben, um sie in einer Beziehung und Partnerschaft zur Verfügung zu stellen, um diese Partnerschaft „ganz und heilig zu machen“.

Welche Potentiale hat nun der Mann, und welche Potentiale hat die Frau im Inneren, die heilig sind, und zu einer gelungenen, großen, ganzen und heiligen Beziehung und Partnerschaft beizutragen?












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