Beziehungen und der Einfluss der Eltern

Beziehungen werden maßgeblich durch den Einfluss der Eltern mitgestaltet, ob wir das wollen oder nicht. Im letzten Blog-Beitrag zum Thema Beziehungen hatten wir bereits darauf hingewiesen. Außerdem hatten wir den Einfluss von persönlichem Karma beschrieben.

Heute nun wollen wir auf das „mysteriöse Elternkarma“ eingehen: Was ist das, und wie zeigt sich sein Einfluss in der Wahl unseres Lebens und unserer Beziehungspartner?

Grundsätzlich kommt jedes Kind mit einer gewissen Reinheit der Prägungen auf die Welt. Sein Charakter wird vorerst nur vom persönlichen Karma geprägt, also den Entscheidungen und der Übernahme von Prägungen aus vergangenen Leben. Die Psychologen nennen das teilweise „physisch vererbte Prägung“, wir wissen, dass es aus vergangenen Leben stammt. Auch diese Prägungen „schlafen“ oftmals noch zum Beginn der Kindheit, und werden erst im Kontakt mit dem direkten Umfeld und der Gesellschaft wieder zum Leben erweckt.

Das Kind kommt also in einer gewissen Reinheit und Unschuld auf die Welt, wenn man so will. Je nachdem wie entwickelt die Seele ist, ist sie zu diesem Zeitpunkt noch stark mit Gott verbunden und ihrem ursächlichen göttlichen Ursprung.

Nun muss das Kind in Hochgeschwindigkeit lernen, wie die Regeln, Gesetzmäßigkeiten und Vereinbarungen der gesellschaftlichen Gruppierung und der sozialen Gemeinschaft sind, in die es hineingeboren wurde – um zu überleben. Es lernt also von seinen Eltern durch Spigelneuronen und nachmachen, kopieren von Verhaltensweisen, was immer die Eltern zu bieten haben, sei es nun konstruktiv oder destruktiv. Sind die Eltern aggressiv, lernst das Kind das auch. Sind die Eltern intelligent, und bedenken ihre Handlungen zuvor, so lernt das Kind das auch. Streiten sich die Eltern ständig, so lernt das Kind, das Partnerschaft so funktioniert. Lieben sich die Eltern, ist das die angestrebte Partnerschaft im späteren Leben für das Kind.

Nach und nach beginnen die sozialen Prägungen durch die Eltern, später durch die Gesellschaft im weiteren Umfeld, das mitgebrachte Potential des Kindes zu erwecken, zu beeinflussen oder zu überdecken – je nachdem wie Erziehung stattfindet. Wenn Erziehung auf das Potential des Kindes ausgerichtet ist, und ihm hohe Werte beibringt wie Disziplin, Selbstführung, Selbstverantwortlichkeit, Selbsterkenntnis und die Suche nach Gott im Inneren, so wird aus dem Kind ein hohes Seelenpotential wachsen und sich verwirklichen. Wenn das Kind eher im Sinne von „Gehorchen“, Anpassung und „nicht-Stören der Eltern“ erzogen wird, weil die Eltern die ganze Zeit mit sich selbst beschäftigt sind, um zu überleben, so wird das Kind sein Seelenpotential verschlossen halten, und ein ähnliches äußerlich orientiertes Leben wie seien Eltern führen, ob es will oder nicht.

Natürlich hat das Kind seine Eltern angezogen durch sein eigenes Karma, und ist genau in diesem Kontext inkarniert, weil es hier seine passenden Erfahrungen machen konnte, und ggf. auch sein passendes Leid und Einschränkungen erfahren konnte, was ihm gemäß seines Karmas zusteht. Was das Kind also im Elternhaus nicht lernt, muss es später sich selbst beibringen.

Grundsätzlich ist das Elternkarma also etwas, was sehr starken Einfluss hat auf die soziale Ausprägung des Charakters des Menschen. Es werden unzählige elterliche Muster übernommen, maßgeblich im unbewussten Teil des Wesens des Menschen. Er hält das hernach für „normal“ – so bin ich nun mal.

Nach diesem Mustern und unbewussten Prägungen sucht sich der westliche Mensch in der Regel unbewusst auch seine Partnerschaften aus, und hält das für Liebe. Oft wird dadurch sehr viel Leid erfahren. Das müsste jedoch nicht so sein.

Wir können unser eigenes Karma beeinflussen, unsere Prägungen und Bedürfnisse kennen lernen, unser wahres Potential kennen lernen, und den idealen Partner für uns selbst finden …












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