Der kleine himmlische Kreislauf

Alte Tao Meister fragten sich, wie das Embryo seine Energie bekommt. Da es ja noch nicht selbständig atmet und isst, physisch noch nicht in Interaktion mit der äußeren Welt steht, da es sich noch im Bauch der Mutter befindet. So meditierten sie und versenkten sich in das Reich der Energien und entdeckten Folgendes.


Im Universum gibt es einmal männliche kosmische Energien. Diese regen den Geist und den Verstand. Sie bringt Elektrizität hervor und aktiviert das Leben. Medizinisch nennt man diese Kraft Sympathikus. Als kosmischen Gegenspieler gibt es die weibliche irdische Kraft. Diese regelt die emotionale Wahrnehmung, das vegetative Nervensystem und die Entspannung und arbeitet über den Magnetismus. Medizinisch nennt man diese Kraft Parasympathikus. Die männliche Energie ist heiß und steig immer nach oben in den Kopf. Die weibliche Energie ist kühl und senkt sich immer nach unten.

Bei einem Embryo entdeckten die alten Tao Meister sind die beiden Energien noch nicht getrennt und auseinandergerissen.

Der Embryo ist mit der Nabelschnur mit beiden Energien gleichzeitig verbunden. Wie eine Mischbatterie, die heißes und kaltes Wasser zu angenehmem warmem Wasser mischt, erhält der Embryo noch ungeteilte Aufmerksamkeit und Lebenskraft. Ich Bauch ist das Kind noch an der weiblichen Quelle und irdischen Urkraft des Kosmos. Das Gehirn und die Gefühle im Bauch sind mit der göttlichen Mutter verbunden während die Geistigen Eingebungen und erhabenen Gedanken mit dem Kosmos, dem Vater verbunden sind.

Nach der Geburt eines Menschen fallen die beiden Quellen (Sympathikus und Parasympathikus) auseinander und die Herzintelligenz beginnt sie zu balancieren. Das Einatmen aktiviert den Sympathikus (Aktivität und Verstand) das Ausatmen den Parasympathikus (Regeneration und Entspannung).


Sie entwarfen eine Meditation „Der kleine himmlische Kreislauf“ in dem die beiden Energien wieder zusammenfließen und den Körper mit Lebenskraft versorgen. Sie ist die Basismeditation des Tao. Der praktizierende dieser Mediation kann für diesen Zeitraum wieder zurückkehren in den köstlichen embryonalen Urzustand, in dem die gebündelte Lebensenergie in die Regeneration und die Glückseligkeit des Körperbewusstseins fließt.


Erhebt er sich aus diesem Zustand, kehrt er wieder in sein Herz zurück und übernimmt die Kontrolle über sein Ich und sein Leben aus dem Herzen heraus. Sich nur auf die Gefühle und die Glückseligkeit aus dem Bauch führen zu lassen kann auch eine friedvolle und erfüllende Erfahrung sein, doch ist sie dem Menschen nicht angemessen.


Der Mensch gestaltet sein Leben und seine Persönlichkeit entsprechend seinem Ich, dass sich vom Herzen führen lässt. Das Gehirn und der Verstand sind ein ordnendes Werkzeug, das uns erlaubt uns neu zu erfahren und zu kreieren. Doch es tut gut daran sich vom Herzen führen zu lassen, genau wie die Emotionen im Bauch.


Erst die Balance zwischen beiden Polen und die Selbstregulation zwischen Emotionen und Gehirn im Herzen, erzeugen ein starkes widerstandsfähiges Herz und eine starke, resiliente Persönlichkeit.


7 Ansichten