Der Mikrokosmos und der Makrokosmos der Energien

Ein Beitrag über die Bewahrung und Pflege der Lebenskraft im Menschen, insbesondere für Frauen, aber auch für Männer geeignet.




Die innere subtile Welt und die äußere manifeste Welt werden in vielen spirituellen und esoterischen Lehren der Mikrokosmos und der Makrokosmos genannt.


Jedes Lebewesen handelt mehr unbewusst als bewusst in beiden Welten und versucht sie in Balance zu halten.


In der Medizin nennt man diese beiden Welten auch Parasympathikus oder Sympathikus.


Beide Welten haben unterschiedliche Aufgaben im Leben von uns Menschen zu verrichten. Sie in Balance zu halten ist die Basis von Gesundheit, Glück und Wohlergehen.


Warum es besonders für den Menschen so schwer ist diese beiden Welten und ihre Kräfte zusammen zu halten, und wie es ihm doch besser gelingen kann, darum dreht sich die Absicht dieser Beträge.



Taoistische Mönche haben sich gefragt, wo ein Embryo seine Energie her bekommt, wenn es in seiner Zwischenwelt „Dem Bauch seiner Mutter“ heranwächst.


So meditierten sie und tauchten in den Mikrokosmos des Embryos ein, um mehr über seine Energiegewinnung und sein Heranwachsen zu erfahren.


Was sie dort entdeckten war sehr spannend. Der Energiekreislauf des Embryos war noch nicht getrennt in Ying und Yan, in Parasympathikus oder Sympathikus. Er atmet noch nicht eigenständig durch seine Lunge, sondern wird noch durch die Nabelschnur der Mutter versorgt und beatmet. Er wird durch die Nabelschnur einerseits beatmet, und andererseits ernährt. Die Mutter leistet noch eine Wachstumshilfe, indem sie die beiden natürlichen Körperbedürfnisse, das Essen und die Nahrung für den Körper, und gleichzeitig auch die Luft zum Atmen, was den Fötus am Leben hält, zur Verfügung stellt.



Erst nach seiner Geburt wird sich der Energiestrom seiner Urenergie Yin und Yang in zwei eigenständig agierende Energiebahnen aufspalten.


Die alten Meister des Taoismus entdeckten, dass die Energie am Nabelpunkt in den Fötus eindringt. Dort zirkuliert sie im kleinen Energiekreislauf und hält Ying und Yang noch im Geleichgewicht zusammen. Diese ursprüngliche und noch ungeteilte Lebensenergie und Lebenskraft, die in uns als Säugling noch auf so stimmige und harmonische Weise zirkuliert, wird unsere lebenswichtigen Organe vor strahlender Gesundheit erglühen lassen.


Wenn die heilende Kraft des TAO ungeteilt in seiner ursprünglichen, reinen und nährenden Form durch unseren Körper fließt, werden wir wieder die prickelnde und überschäumende Vitalität und das strahlende Aussehen erlangen, mit dem wir einst in diese Welt geboren wurden.


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