Erziehung und die Rolle des Vaters

Im letzten Blog-Beitrag haben wir über die Rolle der Mutter in den frühen Jahren des Kindes gesprochen, um das Kind zu einem „guten Menschen“ zu erziehen.

Diese erzieherische Rolle der Mutter speziell in den frühen Jahren ist keine „moderne Erfindung“, sondern sie folgt den Regeln des Universums, den Regeln des Energiekörpers, und den Regeln der menschlichen Entwicklung durch die einzelnen Phasen des kindlichen Werdeganges bis hin zum Erwachsenen, und auch durch die verschiedenen Phasen des Erwachsen-Seins hindurch.

Ganz generell kann man sagen, dass das Kind als kleines Baby keine anderen Bedürfnisse hat, als ernährt zu werden, Wärme und Geborgenheit, also Schutz zu erfahren, und eine tiefe mütterliche Form von liebender Hingabe. Es will sich geborgen und geschützt fühlen auf tiefer instinktiver Ebene. Das sind die Bedürfnisse des Wurzelchakras, und erst wenn, diese Bedürfnisse erfüllt sind, und das Kind größer wird, eröffnen sich neue Bedürfnis-Horizonte des emotionalen Austausches und Spiels (2. Chakra), und später der geistigen Entwicklung (3. Chakra).

Erst wenn diese Entwicklungen gesund vollzogen sind, kann sich der entwickelte Mensch den Erfahrungen auf Herzebene vorbehaltlos öffnen. Wenn die unteren Chakren verletzt bleiben, dann werden die Erfahrungen auf höheren Ebenen bruchstückhaft sein, und der Mensch wird immer wieder „heruntergezogen“, da seine Verletzungen berührt werden.

All das wird ausführlich in unserer Sommerakademie „Erziehung und Spiritualität“ behandelt. Hier jedoch soll eine kurze Einführung gegeben werden, so dass grundsätzliches Verständnis entsteht, mit dem die Eltern bereits etwas anfangen können.

Wenn also das Kind sich in die Ebene der Entfaltung des 3. Chakras entwickelt hat, wird die Erziehungsrolle des Vaters wichtig. Nach unseren Erfahrungen beginnt die stärkere prägende Rolle des Vaters mit dem 3. bis 5. Lebensjahr, wobei gesunde familiäre Strukturen, die vom Vater geprägt werden, bzgl. des Zusammenspiels von „Vater-Mutter-Kind“ auch vorher schon wichtig sind. Ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sucht das Kind jedoch die geistige Herausforderung, die geistige Reibung und Schulung, und der Vater wird zur direkten benötigten Ansprechperson als Erzieher für das Kind.


Im alten vedischen Kontext wird gesagt, die Mutter und der Vater sind die ersten Gurus des Kindes. Guru bedeutet „Spiritueller Lehrer“, aber auch Lehrer. Das Kind ist energetisch vorbereitet, alles Wissen von seinen Eltern zu adaptieren, und seinen Eltern „gleich zu werden“.

Dem Vater kommt hier die Rolle des geistigen Ziehvaters zu. Er gibt dem Kind Raum entsprechend seiner Fähigkeit, bereits Verantwortung zu übernehmen, und erzieht es dazu, sich in größeren sozialen Gruppen einzuordnen, und der Gemeinschaft zu dienen. Zumindest ist das in gesunden vedischen Hochkulturen der Konsens gewesen. Gleichermaßen muss das Kind jetzt lernen, seine Gefühle seinem Geist unterzuordnen, sich also „zu beherrschen“. All das kann es in einem schrittweisen Erziehungsprozess vom Vater lernen.

Wenn der Vater zu weich und zu emotional ist, dann setzt er dem Kind keine Grenzen. Wenn der Vater zu hart und zu dominant ist, dann erzieht er das Kind zu einem willenlosen Sklaven.

In dieser Phase der Erziehung wird der freie Wille des Kindes entwickelt. Dazu braucht das Kind Freiraum, aber nicht zu viel.

Wenn es zu viel Freiraum hat, und keine Grenzen, dann wird es zum Egomanen, der sich später nicht einordnen kann in die Familie und die Gesellschaft, und macht in der Gesellschaft schmerzhafte Erfahrungen.

Wenn das Kind zu enge Grenzen hat, dann wird es nicht lernen, Verantwortung zu übernehmen, und wird seinen freien Willen nicht schärfen können.












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