Erziehung und die Rolle von Heiligem Wissen

Im letzten Beitrag haben wir darüber gesprochen, wie der Vater ab einem bestimmten Alter zur maßgeblichen Erziehungsperson im Leben eines Kindes wird, und ihm Sozialisierung und Dienst an der Gemeinschaft beibringt. Nun stellt sich die Frage, wie der Vater diese „Sozialisierung“ in einem gesellschaftlich und spirituell „hochwertigen“ Sinne vollbringen kann. Darauf wollen wir hier eingehen.

Der Vater kann dem Kind nur hohe Werte beibringen, wenn er selbst welche hat. Jeder Mensch hat Werte, die sein Leben bestimmen, aber nicht jeder Mensch hat Unterscheidungsfähigkeit zwischen „hohen Werten“ und „niedrigen Werten“.

Man kann pauschal natürlich sagen, dass hohe Werte immer nicht nur der eigenen Person dienen, sondern auch einen positiven Einfluss auf andere Menschen und die Gesellschaft haben. Niedrige Werte hingegen dienen maßgeblich der eigenen Person, und pflegen egoistische Tendenzen. Um sich jedoch wirklich „auszukennen“, und wirklich hohe Werte zu leben und dem Kind zu vermitteln, muss man „Gyan“ studieren – heiliges Wissen.



Das betrifft ebenso den Vater wie die Mutter, jedoch ist es für den Vater noch wichtiger, da er in den Familienstrukturen nicht nur die Führungsrolle für die Sozialisierung des Kindes übernimmt, sondern auch die Führungsrolle bzgl. lebenswerter und evtl. sogar heiliger Strukturen für die gesamte Familie, also auch für die Mutter und weitere Familienmitglieder. Er ist also das Familienoberhaupt im gesunden energetischen und vedischen Sinne, auch wenn das in unserer Gesellschaft gern in Frage gestellt wird, und alle gleich gemacht werden.

Wer dazu mehr wissen will, kann gern auch in unserem Ebook „Beziehung und Spiritualität“ nachlesen, da steht mehr dazu.

Was ist nun Gyan – Heiliges Wissen – und was unterscheidet Heiliges Wissen von menschlichem oder „profanen“ Wissen.

Heiliges Wissen ist unvergänglich und immer während. Es beschäftigt sich damit,

 wie das Universum funktioniert,

 welche energetischen Regeln gelten,

 woher die Seele kommt, und wohin sie geht,

 welche Erscheinungsformen und Aufgaben Gott im Universum übernimmt,

 was ethisch hohe Werte und anstrebenswertes Verhalten sind aus universeller und

göttlicher Sicht,

 was „dämonische“ Werte und Verhalten sind,

 was die „Maya“, die äußere nichtewige Welt ist und wie sie funktioniert usw..

Man kann also schon sehen, dass sich dieses Heilige Wissen mit grundsätzlichen Funktionsweisen, die hinter der Materie liegen beschäftigt, mit dem Bewusstsein des Menschen, mit dem Bewusstsein des Universums, und mit der ewigen Quelle, der Quelle jeglicher Spiritualität und Materie.

Menschliches Wissen dagegen beschäftigt sich nur mit den äußeren Erscheinungsweisen der materiellen Welt, und diese sind vergänglich. Was heute noch Bestand hatte, wird morgen nicht mehr existieren, und was heute noch nicht existiert, ist morgen vielleicht schon Realität.

Das kann man schön am Beispiel der Computer sehen. Sie befinden sich in einer permanenten rasanten Entwicklung, und ein Computer, der drei Jahre alt ist, gilt bereits als überholt und alt. Wer vor drei Jahren auf dem modernsten Wissenstand bzgl. Computertechnik war, hat heute schon überholtes Wissen, wenn er sich nicht weiter beschäftigt hat mit der Materie, und weiter dazu gelernt hat.

Ebenso verhält es sich mir jedem anderen Bereich menschlichen Wissens, und sogar mit der menschlichen Existenz, menschlichen sozialen Ordnungen, und vom Menschen erforschten psychologischem Wissen ohne Anbindung an Spirituelle Lehren oder an Göttliches – Heiliges Wissen. Was heute noch wahr ist, gilt morgen nichts mehr, und was gestern wahr war, gilt heute als überholt.

In diesem Sinne wird menschliches Wissen als „illusionär“ beschrieben von den alten Meisterlehren, auch wenn es im aktuellen menschlichen Bezug Realitätsgehalt zu haben scheint. Aber es bleibt nicht ewig, es vergeht.

Heiliges Wissen dagegen, das sich mit dem Bewusstsein und Wissen über das Bewusstsein und die Hintergründe der menschlichen, seelischen und kosmischen Existenz sowie Gott, dem Ursprung aller Ursprünge beschäftigt, ist ewig, weil Gott ewig ist, und auch seine schöpferischen Energien ewig sind.

Es wird gesagt von den alten Meistern, dass das Heilige Wissen von Gott selbst gekommen ist. Gott ist in der Form von „Guru“ – dem Spirituellen Lehrer – viele Male und immer wieder im Universum inkarniert, und hat dieses ewige Wissen vermittelt. Gott hat lebendige Meister geschaffen, große Seelen, die dieses Wissen lebendig halten, und vor der Verunreinigung durch den menschlichen Geist schützen, die heute wiederum als Gurus, als Spirituelle Lehrer dienen, und dieses Wissen lebendig übermittelt bekommen innerhalb von ewigen „Paramparas“, ewigen Heiligen Meister-Schüler-Linien. Weiterhin hat Gott Schriften geschaffen, Plätze, Tempel und Heilige Flüsse, die dieses Wissen transportieren und darauf hinweisen, die uns wieder in Richtung Gott und höherer Werte orientieren, wenn wir uns im Überlebenskampf des weltlichen Lebens verloren haben.

Der Vater, und auch die Mutter, die von diesen Meistern und Schriften lernen, sind gut vorbereitet, ihrem Kind Heilige Lehren zu geben, Heilige Verhaltensweise beizubringen, und dem Kind eine Perspektive einer hoch entwickelten Seele in einem menschlichen Körper zu geben.












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