Hohe Werte in der Gesellschaft und im eigenen Leben

Spiritualität geht immer mit hohen Werten einher, die die menschliche Ich-Bezogenheit transzendieren und die Gemeinschaft der Menschen auf ein höheres Niveau heben.

Die Basis der hohen Werte ist dabei die Ausrichtung auf Gott, ansonsten sind es keine hohen Werte, sondern „menschliche Ideale“, also vom Menschen gemachte Ideale. Und menschliche Ideale sind so vielfältig wie es Menschen gibt.

Dem einen Menschen ist Wohlstand der höchste Wert und das höchste Ideal, und dem nächsten die Freiheit. Wieder dem nächsten Menschen sind Emotionen am wichtigsten, und dem nächsten Wissenschaft. Der eine möchte nur praktische Ausrichtungen in seinem Leben, der nächste feingeistige Genüsse wie Kunst oder Kultur. Der eine möchte philosophieren, und der andere anpacken, oder Bier trinken und Geselligkeit erleben. Und um all diese Werte lässt sich trefflich streiten, welche Werte denn nun die höchsten wären.

Wir sehen also schon, dass es ein übergeordnetes Wertesystem geben muss, das nicht von den menschlichen Idealen abhängig ist, sondern von „göttlichen Idealen“. Und interessanterweise hat jeder Mensch Zugriff auf dieses Wertesystem, in seinem Inneren.

Die alten vedischen Meisterlehren sagen, Gott wohnt in jedem Menschen, und führt und leitet ihn, nach hohen göttlichen Werten, nach einer kosmischen Grundordnung, die alles Leben schätzt. Gott als “Paramatma” im Inneren des Menschen ermöglicht es sogar erst, dass der Mensch lebt und sich bewegt.

Diese höheren göttlichen Werte sind jedem bewussten Menschen als „Gewissen“ bekannt. Manchmal sagt die innere Stimme „Das solltest du nicht tun!“, oder „Das solltest du tun!“.

Aber es entspricht eventuell nicht immer den „Spielregeln“ der menschlichen Gemeinschaft, in der wir leben, oder aber es widerspricht dem eigenen Vorteil. Und doch ist diese Stimme da.

Es ist die Stimme Gottes im Inneren des Menschen, die seine Seele berührt.

Warum folgen also manchen Menschen den höheren göttlichen Werten, und der Stimme Gottes im Inneren, und manchen Menschen nicht?

Manche Menschen wollen lieber egoistisch leben. In spirituellem Sinne sind es weniger weit entwickelte Seelen, die vielleicht noch nicht so viele Erfahrungen gemacht haben in vergangenen Leben, und daher noch nicht so gereift sind. Sie wollen lieber ihrem eigenen Vorteil dienen, als der Gemeinschaft, und müssen es erst noch lernen, dass die Gemeinschaft sie trägt, und sie nur im Rahmen der Gemeinschaft, wenn alle für das Wohl aller sorgen, langfristig prosperieren können, und langfristig Wohlstand und Glück erfahren können.

Vielleicht haben sie es nur von ihren Eltern so gelernt, ihrem eigenen Egoismus zu dienen VOR dem Dienst an der Gemeinschaft. Vielleicht hat ihnen das niemand beigebracht, Dienste im Rahmen der Familie zu übernehmen, und später im Rahmen der Gesellschaft. Aber immer auch ist der Entwicklungsstand der Seele ausschlaggebend, wenn es darum geht, wie sehr der Mensch auf die Stimme Gottes im Inneren und die hohen Werte hört, die sie vermittelt.











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