Krankheiten und ihre Wurzeln aus Spiritueller Sicht

Es gibt inzwischen viele Untersuchungen zu dem Fachgebiet der Psychosomatik, und zu den Gründen der Entstehung von Krankheit oder Gesundheit in unserer Psyche.

Und die Erkenntnis, dass ein Patient, der nicht gesund werden will, auch vom besten Arzt nicht geheilt werden kann, ist wahrscheinlich noch sehr viel älter.

Der Schluss, der von vielen Menschen daraus gezogen wird ist, dass unser Denken uns gesund oder krank macht, und unser Wollen. Im Umkehrschluss könnte das also bedeuten, man muss nur „gesund denken“ und „gesund werden wollen“, dann funktioniert das alles ganz einfach, und der Mensch wird gesund.

Viele der Disziplinen wie „positives Denken“ oder „Mentalheilung“ usw. basieren auf diesem Ansatz.

Aus energetischer und Spiritueller Sicht gehen die Krankheitsursachen jedoch tiefer.

Aus energetischer und Spiritueller Sicht haben die Krankheiten des Menschen, wie auch Missbildungen, Behinderungen und Ähnliches ihre Ursache in Entscheidungen in vergangenen Leben, also im eigenen karmischen Bereich, oder in den von Eltern und Großeltern übernommenen Strukturen, also dem, was wir „Elternkarma“ nennen.

Eigenes Karma

Karmische Entscheidungen aus eigenen vergangenen Leben verursachen, dass wir ein bestimmtes Erfahrungsfeld erzeugen in Folgeleben. Die meisten unserer Entscheidungen, die wir heute treffen, sind uns nicht bewusst, sondern wir treffen sie aus einer bestimmten Reaktivität heraus. Ebenso sind von uns die Entscheidungen, die wir in vergangenen Leben getroffen haben, meistens nicht bewusst getroffen worden, sondern aus einer unbewussten instinktiven Reaktivität heraus.

Ein Beispiel könnte sein, dass wir uns in einem vergangenen Leben in einem Kampf um eine gerechte Sache, die der Fortentwicklung der Menschheit dient engagiert haben. Dabei – in einer Schlacht, die gegen das Böse geführt wurde – haben wir allerdings unser Leben unter traumatischen Umständen verloren. Nun haben wir vielleicht eine Entscheidung getroffen, uns nie mehr in „gerechten Sachen“ und „hohen ethischen Werten“ zu engagieren, sondern uns lieber klein zu machen, um unser Leben zu behalten.

Diese Kleinheit kann nun in Folgeleben zu immer stärkeren Mechanismen des Selbstschutzes führen, zu Kleinwüchsigkeit bis hin zu Verkrüpplungen. Erst war also die innere Haltung verkrüppelt, dann die äußere Haltung. Es kann genauso dazu führen, dass wir versuchen, uns künstlich aufzurichten, da wir nicht immer klein sein wollen, und das zu einer Spaltung zwischen innerer Haltung („Kleinheit“, niedrigem Selbstwertgefühl) und äußerer Haltung (Arroganz, Aufgeblasenheit, Selbstbehauptung oder dem Gefühl, sich behaupten zu müssen) führt.

Bei jedem sind die Handlungsstränge verschieden, und man kann nicht alle diese inneren Haltungen einfach korrigieren, und in jedem Fall einfach ein gesunder Mensch werden. Doch zum Thema „innere und äußere Heilung“, und was dort möglich ist, kommen wir später.

Jeder Mensch ist also absolut verschieden, hat individuelle Entscheidungen zuhauf getroffen in vergangenen Leben, und diese Entscheidungen erzeugen einen Teil des Leids, aber auch einen Teil der Freude in diesem Leben. Denn auch freudvolle Entscheidungen, die mit den universellen Gesetzmäßigkeiten in Übereinstimmung stehen, und uns Reichtum, Glück und Gesundheit bescheren, wurden von uns in vergangenen Leben getroffen. Doch um die glücklichen Ereignisse in unserem Leben kümmern wir uns meistens nicht – sie sind selbstverständlich. Der Gesunde denkt nicht über seine Gesundheit nach, der Kranke aber sehr wohl über seine Krankheit, und es dreht sich vielleicht sein ganzes Leben darum.

Elternkarma

Unser eigenes Karma führt dazu, dass wir in einer zu uns passenden „Herkunftsfamilie“, also unserer physischen Familie in diesem Leben inkarnieren. Die Familie hat ähnliche Muster, die zu unseren eigenen Entscheidungen aus vergangenen Leben passen, und das Leben in dieser Familie ermöglicht uns also, unser persönliches Karma auszuleben.

Es könnte also sein, dass in unserer Familie der Großvater schon Krebs hatte, der Vater wieder, und der Sohn nun auch Krebs bekommt. Aus energetischer Sicht sind dies Stränge der Familiengewohnheiten des inneren Handelns und der inneren Einstellungen, die sich mit unserem eigenen Karma verflechten, und dieses Karma verstärken.

Auch das passiert im Positivem wie im Negativem. Wir können zum Beispiel auch in einer Familie inkarnieren, wo der Großvater schon reich war, der Vater wieder reich wird, und die Kinder auch reich werden, obwohl 2 Weltkriege und der mehrfache Verlust des gesamten Vermögens dazwischen liegen. Aber immer wieder sind alle reich geworden. Auch hier verflicht sich „Elternkarma“ mit eigenem Karma. Vielleicht haben wir schon viele gute Taten in vergangenen Leben getan, und sind wohltätig gegenüber Heiligen gewesen, und jetzt ernten wir die Früchte. Wir inkarnieren also in einer Familie, die den selben Regeln folgt: Hohe Dienste an der Gemeinschaft zu leisten, und daraufhin nachhaltig reich zu werden.

Wenn wir in unserer Familie inkarnieren, übernehmen wir also die alten Familienmuster, die seit Hunderten und Tausenden Jahren Bestand haben, und von Generation zu Generation weiter gereicht wurden. Die meisten dieser Muster sind für unser Leben nützlich, sonst hätten wir nicht bis heute überlebt, und der ganze Clan auch. Sonst wäre der Clan ausgestorben.

Jedoch auch hier ist es im Familienkarma wie im persönlichen Karma: über die guten Dinge denken wir nicht nach. Sie passieren uns unterbewusst, und zählen zu unserer „Normalität“.

Über die schlechten Dinge, wie Krankheit und vorzeitiger Tod, denken wir jedoch schon nach, und versuchen diese zu verändern oder zu besiegen.

Was also tun, damit das Karma uns nicht überrollt, und wir unsere Krankheiten und unser Leid überwinden können?












mehr unter:











www.schamanen.at (persönliche Heilsitzungen) oder











www.spirituelleszentrum.com (Spirituelle Seminare und Yoga)

#Gesundheit #Karma #Krankheit #Psyche

© 2019 Spirituelles Zentrum

Copyright  2020 Spirituelles Zentrum, Sylvia & Andreas Graf