Liebe im geistlichen Yoga

Das Herz wurde schon zu allen Menschheitszeiten als der Sitz der Liebe betrachtet. Wer schon einmal geliebt hat, weiß, dass sich dort in der Mitte der Brust ein tiefes Gefühl von Fürsorger, Zuneigung, Hingabe und Wertschätzung entwickelt, das an Tiefgründigkeit und Weite kein Ende findet. Jeder, der schon einmal geliebt hat, ist auch schon dem Schmerz begegnet, der entsteht, wenn dieses innige Gefühl der intimen Gemeinschaft abrupt getrennt ist. Es erzeugt einen vibrierenden und krampfenden Schmerz, der durch Mark und Knochen fährt. Sollte man deshalb die Liebe vermeiden und sein Herz verschießen? Aus der Angst heraus noch einmal so einen Schmerz zu erfahren? Sicher nicht. Doch trotzdem hat es fast jeden schon erwischt. Wieso entsteht dieser Schmerz im Herzen? Das geistliche Yoga offenbart uns das Wissen über die Liebe. Wie alles im Universum ist auch die Liebe den drei Gunas (die drei Eigenschaften der materiellen Erscheinung) unterworfen. Die Liebe besteht, wie alles andere in unserem Erleben immer aus drei Seiten oder drei Aspekten. Ein Teil der Liebe heißt Kam. Kam, nehmt ihr wahr als das Gefühl der Sehnsucht zu einer geliebten Seele. Es ist der männliche Teil der Liebe, der sich durch den Verstand Geist ausdrückt. Eure Gedanken kreisen immer wieder um diese geliebte Seele und wünscht sich die Vereinigung mit ihr. Der zweite Teil der Liebe heißt Prem. Prem nehmt ihr wahr in euren Gefühlen der Hingabe. Prem strebt mit seinen Sinnen immer danach sich in Liebe in dem anderen zu ergießen. Formlos wie der Tee in einer Tasse, die ihm durch seine Form eine neue Form verleiht. Prem lässt den Verstand vergessen machen, dass er eine Identität hat. Prem ist euer weiblicher Teil im Körper, der mit seinen Sinnen denkt. Die Sinne haben auch eine Identität und können ebenso ausufernd und extrem sein wie die Distanz des Verstandes. Dafür gibt es den dritten, den göttlichen Teil der Liebe, der nur der Liebe unterstellt ist und keine Identität hat und damit selbstlos ist. Dieser selbstlose Teil der Liebe ist der Diener der Liebe. Dieses Selbst ist dienstbar der Liebe gegenüber. Es ist das wahre und höhere Selbst des Menschen. Dieses Selbst wohnt als Gewissen in jedem Herzen.

In einer Partnerschaft identifiziert sich meistens der eine mit Prem, der andere mit Kam. Manchmal wechselt beide auch die Vorlieben von extremer Nähe oder extremer Distanz. Was einmal zu himmelhoch Jauchzen und diesem tiefen Glücksgefühl führt und zum anderen auch wieder zu tiefen Schmerz der Distanz. Beide Identitäten der Liebe, Kam und Brem haben die Neigung zum Extremem. Das Extrem nennt man Ego. Die beiden Extreme wollen sich unterwerfen. Das eine sagt: ICH will es nur so, nicht anders! Das andere sagt: Es hat nur so zu sein, und nicht anderes! So trieften sie immer auseinander und können sich in Liebe nicht finden. Das seelische selbstlose reine Selbst ist immer wieder bemüht einen Raum im Herzen zu kreieren, in dem sich Kam und Prem in Liebe vereinen. Wenn sich alle drei ausbalancieren im Herzen, fließt auf allen drei Ebene der Nektar der Liebe. Eine liebliche Vereinigung findet statt. Für diesen Moment tritt Heilung, Regeneration und das Gefühl ein, sich im Paradies zu befinden. Ein Flow, von einem Liebesstrom, durchflutet alle Sinne, alle Zellen im Körper und reinigt ihn von dunklen Ablagerungen und Verletzungen, die durch das Ego (Extreme) entstanden sind. Ein Äquivalent ist auf den physisch, energetischen und neuronalen Ebenen zur Kenntnis gelangt und stellt die Basis der Studien des Institut of HeartMath dar. Brem, die Sinne und das Fühlen sind vom Parasympathikus gesteuert, Kam der Verstand und seine Aktivität, auch in den Gedanken, sind vom Sympathikus gesteuert. Diese beiden Kräfte (Anspannung/Entspannung - Form/ Formlos) stehen immer in Reibung und behaupten ihren Machtkampf der Extreme.

Ein trainierter Vagus Nerv besitzt die Fähigkeit für die beiden, sich widerstrebenden und konkurrierenden Kräfte, in einem Korridor der Liebe im Herzen zu binden, in dem sich beide in Liebe einander zuwenden und ihre Waffen niederlegen. Die Bewusstheit, Achtsamkeit und die Fähigkeiten des Vagus Nervs, der die beiden Extreme im Herzen fokussiert und in der Balance hält, lassen sich messen und trainieren, durch eine HeardMath Therapie und eine Herzintelligenz Coaching. Eine Therapie erstreckt sich in Regel über vier Sitzungen. In einer HeardMath Therapie Sitzung wird zuerst die Stärke des Herzens gemessen. Die Stärke misst sich in der zur Verfügung stehenden Lebensenergie. Dann wird die Fähigkeit des Herzens gemessen, sich auf allen Kommunikationsebenen zu öffnen. Die vier wichtigsten Kommunikationsebenen des Herzens sind: die neuronale Ebene, die biochemische Ebene, die biophysikalische Ebene, die energetische Ebene

Sind alle ebene kommunikativ im Senden und Empfangen, also offen ohne trennende Maurern, spricht der Yoga auch von "open Mind". Das höhere Selbst akzeptiert die universellen Gesetze des Lebens und ordnet sich ihnen unter. Ein achtsames Bewusstsein steuert den Vagus Nerv und dient den höheren Gesetzen der Liebe. Es führt den Verstand (Sympathikus) sowie die Sinne (Parasympathikus) in eine Einheit im Herzen zusammen. In der entstandenen Einheit im Herzen nehmen Liebe und Frieden Platz. Regeneration und Heilung setzen ein durch die Herzintelligenz.




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Sahachari Sylvia Graf Telefon 069919074856 Mail nityasahachari@gmail.com Heil- Therapie Praxis in Wien Littrowgasse 3/2, 1180 Wien www.spirituelleheilpraxis.com

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