Selbstversorgung Bienen-Wachs gewinnen - Teil 1

Ein Beitrag über unsere Wachsgewinnung aus den alten Waben unserer Völker


Dieses Jahr haben wir beschlossen, aus unseren Bienenvölkern (sieben haben den Winter überlebt), die alten dunklen Wachswaben einzuschmelzen, um selbst neue Mittelwände für die neuen Rähmchen herzustellen.


Die Mittelwände für die Rähmchen in der Bienenbeute sind aus Bienenwachs und die Basis, auf der die Bienen ihre Waben bauen. Die Bienen selbst bräuchten diese Mittelwände nicht. Sie bauen auch so ihre Waben. Jedoch ist es zum in Europa üblichen Schleudern der Waben, wenn man den Honig erntet, besser, wenn die Waben in der Mittenschicht von Mittelwänden unterstützt sind. Dadurch kommt eine stärkere "Menschen-Ordnung" in den Bau, und die Waben werden stabiler zum Schleudern. Es ist wie immer ein Kompromiss zwischen Natur und Kultur.


Wenn die Waben von den Bienen frisch gebaut sind, so sind sie schön gelb. Bei jeder Brut bleiben jedoch Reste in den Waben zurück, so dass diese immer dunkler werden, und leichter Krankheiten beherbergen können, so sagt man. Also werden die alten Waben nach ca. drei Jahren entnommen und eingeschmolzen.


Bisher haben wir die Mittelwände zugekauft. Das ist jedoch recht kostenintensiv, und deshalb bauen wir dieses Jahr eine Mittelwandpresse. Das beschreibe ich noch in einem anderen Beitrag. Das Rohmaterial zum Mittelwände gießen, das Wachs, stellen wir selbst her.


Zuerst wird das Wachs ausgeschmolzen. Dazu gibt es natürlich professionelle (teure) Lösungen, aber auch viele selbst gebaute. Wir haben in der Nachlassenschaft unserer Vorgänger einen alten Wäschekocher gefunden, der mit Holz und Kohlen beheizt wird. Wir haben ihn auf der Wiese neben unserem Feuerplatz und der Sauna installiert, und ihn gestern zum Wabenausschmelzen umfunktioniert. Doch seht selbst:



Im Ergebnis kommt ein erstes grob gereinigtes Wachs heraus. Das haben wir heute früh als Ergebnis gehabt:



Und heute nachmittag ging es an die erste Feinreinigung:




Das Ganze wird dann abgegossen, und so sieht das erste Ergebnis aus:



Morgen holen wir den Wachs heraus, der wird dann noch ein zweites Mal gereinigt. Danach ist er verwendbar.


Für die Wabenpresse dokumentieren wir auch noch unseren Bauvorgang und die Anwendung.


Unsere Töchter und alle Frauen des Hauses wollen natürlich nicht nur Mittelwände für die Bienen, sondern auch Kerzen aller Art gießen. Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel werden wir dann das noch berichten - dann ist es geplant.


Und hier gehts zum zweiten Teil:

https://www.spirituelleszentrum.com/post/selbstversorgung-bienen-wachs-gewinnen-teil-2

Wir werden hier in dem Blog jetzt auch regelmäßig über unser autarkes Leben berichten. Wir haben statt Stromanschluss Photovoltaik und ein Diesel-Aggregat für die sonnenarmen Zeiten, Brunnen, Teich, Sauna, Seminarräume, Wohnräume und Land zum Gemüseanbau, Kartoffelanbau, Frischkäse- und Joghurt-Gewinnung, Obst- und Beerenanbau und die Bienenhaltung von aktuell 10 Völkern. Neben unserer Spirituellen Heilpraxis, den Selbst-Ermächtigungs-Seminaren, der Unternehmensberatung und den Unternehmer-Coachings leben wir also recht autark.


Bis jetzt haben wir das vorwiegend für uns selbst getan. Jetzt werden wir anfangen zu berichten, um euch zu inspirieren und zu informieren, die ihr auch die individuelle Freiheit und Selbstverwirklichung sucht. Unsere Vorbilder sind vedisch, unsere Basis und unser oberster Dienstherr ist Gott. Was auch immer ihr unternehmt im Glauben und der Verbindung zu Gott, wird gelingen.


Herzliche Grüße Nitya Mohan Das (DI Rudolf Andreas Graf) und Nitya Sahachari (Sylvia Graf)

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