Was ist die Herzratenvariabilität (HRV) und wieso ist sie wichtig?

Die Herzratenvariabilität ist mittlerweile in aller Munde, vor allem bei denjenigen, die sich für Schlaf, Erholung, Leistung oder die allgemeine und die innere Gesundheit im Speziellen interessieren.


Die HRV ist das physiologische Phänomen der Variation des Zeitabstands zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen in Millisekunden. Ein normales, gesundes Herz, schlägt nicht gleichmäßig wie ein Metronom. Schaut man auf die Zeit in Millisekunden zwischen den Herzschlägen, gibt es dort eine ständige Variation. Es ist nicht im Vergleich zu sehen wie der steigende und sinkende Puls, der sich über den Tag hinweg verändert. Eine Idee von der HRV bekommen Sie, wenn Sie Ihren Puls fühlen und während dessen ein paar tiefe Atemzüge machen. Beim Ausatmen werden die Intervalle zwischen den Pulsschlägen länger und der Puls verlangsamt sich. Der Parasympathikus (Regeneration) aktiviert sich. Beim Einatmen wird der Pulsschlag schneller und der Sympathikus (Aktivität) aktiviert sich.





Neben der Atmung wird die HRV außerdem von Hormonreaktionen, von energetischen, emotionalen und kognitiven Prozessen beeinflusst, die sich oft nicht vordergründig im Bewusstsein befinden, sondern als unterschwellige, innere Regungen im Herzen wahrgenommen werden könne.


Eine hohe HRV wird allgemein als Zeichen eines gesunden Herzens angesehen und mit psychologischer Gesundheit, höherer Lebensqualität und geringerer Anfälligkeit für Krankheiten in Verbindung gebracht.

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