Blog "Spirituelle Natur-Landwirtschaft und Selbstversorgung"

Nachdem wir (mein Mann und ich) in den letzten 10 Jahren (seit 2010) mit Spiritualität und wilder Natur den Einklang und die Liebe darin gefunden haben ist hier auf dem Gelände des Spirituellen Zentrums eine Selbstversorger Landwirtschaft, auf mittlerweile 10 Tausend Quadratmeter Land entstanden.

 

Wir haben ganz viele Erfahrungen gesammelt über Permakultur, Naturgarten, Selbstversorgung, Herstellung, Verarbeitung und Haltbarmachung von selbst gegärtnertem, gesunden, frischen, vegetarischen Lebensmitteln, dass ich mich entschlossen haben das Wissen und die Erfahrungen darüber nicht einfach nur für mich zu behalten sondern sie mit euch zu teilen.

 

Wenn ihr Freude daran habt lasst es mich wissen und hinterlasst gern einen Kommentar oder Daumen hoch.

Aktualisiert: vor 4 Tagen



Ich habe lange hin und herüberlegt wie ich mit dem Thema Milch überhaupt umgehe. Auf der einen Seite ist die Vegan Industrie groß geworden und hat auch Recht damit, dass die Kühe nicht gequält werden dürfen in einer artfremden Tierhaltung. Auf der anderen Seite wusste meine innere Intelligenz, dass sich viele Heilige in Indien ausschließlich mit Milch und Honig ernähren. Die Kuh ist dort heilig und ihre Gottheiten werden in Milch gebadet und verehrt. Ich habe versucht die Milch wegzulassen und stattdessen vegane Milch getrunken, die fast ausschließlich neben dem Soja- und Getreidewasser aus chemischen Zusammensetzungen besteht. Ich konnte auch diesen veganen Weg nicht hundert Protzend bejahen. So musste ich wie so oft meinen ganz eigenen Weg suchen der mir und meiner Vorstellung von gesundem und spirituellem Leben entspricht. So habe ich mich entschlossen, nicht die Milch im Supermarkt einzukaufen, sondern einen Milchbauern in unserer Umgebung zu suchen, der auch meinen spirituellen und menschlichen Bedürfnissen entspricht.


Wie gesagt, in Indien ist die Kuh heilig. Sie nährt alle Menschen und ist eine gebende und nährende Gottheit. Ihre Mich ist mütterliche Liebe und Gnade pur. Alle Milch die sie freiwillig gibt, nachdem sie ihre Nachkommen gesäugt hat ist voll von dieser Liebe. So ging ich erst einmal auf die Suche nach einem Bauern, der seine Kühe noch so hält, dass die kleinen Kälber noch bei ihren Müttern saugen dürfen. Nach langem Suchen habe ich den gewünschten Tipp von einem Bauern bekommen, doch mal nach Schlag zu dem Biobauern zu gehen, denn er lässt die Mütter und die Kälber noch im Frieden zusammenleben. Total glücklich über diese Informationen machte ich mich auf, um besagten Bio-Bauernhof zu finden.


Ich werde höflich eingelassen und durfte mir den Lebensraum seiner Kühe auch gleich ansehen. Er erzählt mir, während wir zum Stall gehen, dass er 15 Kühe hat und ihn die Milchhaltung nicht ernährt. Die Familie geht arbeiten und früh und abends werden die Kühe versorgt. So lange der Großvater noch rüstig ist und seine Zeit bei den Kühen verbringt ist das ja noch machbar, aber was wird sein, wenn es die Alten nicht mehr gibt, denke ich mir. Das sind nicht so rosige Zustände, in denen unsere Bauern gehalten werden, die uns gesund ernähren sollten.


Wir betreten den Stall und ich blicke als erstes auf seine wunderschönen prächtigen Kühe, die in einem sauberen Stall stehen mit frisch ausgestreutem Heu. Eine kommt zu mir und will mich offensichtlich begrüßen. Als ich zu der halbhohen Holzwand gehe, die uns voneinander trennt, um sie zur Begrüßung zu streicheln, blicke ich auf zwei ganz neu gebaute Holzverschläge in denen jeweils ein kleines Kälbchen liegt. Ich frage ihn verwundert, wieso die Kuhkinder nicht zu ihrer Mutter dürfen.

Da erzählt mir der Bauer sein Leid. Er war einer der letzten Bio-Bauern, die Mutter-Kind Kuhhaltung noch praktizierten. Doch vor einem halben Jahr bekam er eine Strafanzeige mit der Androhung einer Strafe von 3000 Euro, wenn er sich nicht an die EU Normen hält, und Mutter-Kind in seiner Kuhhaltung trennt. Die 3000 Euro Strafe hätte er noch verschmerzt, denn der Bau eines neuen Auslaufs und der neuen Boxen hat allein 6000 Euro gekostet. Aber die Androhung, dass sie ihm seine Milch nicht mehr abnehmen werden, wenn er den EU Standard nicht einhält, hat ihn in die Knie gezwungen. Die Kälber waren direkt neben den Muttertieren und sie konnten sich auch die ganze Zeit sehen, nur säugen durften sie ihre Kinder nicht mehr. So wurden die Kühe nun vom Bauern gemolken, um die Milch dann direkt den Kälbern zu geben. Wie verrückt doch die Welt wird!

Nun war noch der Liter-Preis auszuhandeln, den ich zukünftig zahlen möchte. Er fing an zu rechnen und sagt 88 Cent bekommt er. Ich fand 88 Cent pro Liter, für reinste frische Bio Milch, ist viel zu wenig. Ich zahle ja schon im Supermarkt für industriell bearbeitete Milch 0,98 € bis 1,40 €. Ich würde ihnen gern 1,00 € pro Liter frischer Rohmilch zahlen, sag ich zu ihm. Ist das ok? Er schaut etwas verwundert aber seine Augen leuchten und strahlen Zufriedenheit aus. Dann nickt er und wir waren uns einig. Das ist nun schon drei Jahre her und ich hol bei ihm immer noch meine Bio Milch.


Wie ich die Milch haltbar mache berichte ich im nächsten Artikel.

Ein stilles, unscheinbares Mädchen fällt in ein Zeitloch und erlebt eine mystische Realität in Parallelwelten. Während sie zur gleichen Zeit verschiedene Parallelwelten wahrnimmt, entdeckt sie die kosmische Sprache der Einheit in der Liebe, die im gesamten Universum gesprochen wird. Heilige, Heiler, Schamanen, Yogis, Halbgötter und Gott selbst, alle sprechen diese Sprache und können über Vibration, Wellen und Klang über das Herz miteinander kommunizieren.

Lesung Teil 1



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Eine kleine Geschichte über die Entstehung des Glücks – von Nitya Mohan Das

In der Welt unsere Alten, unserer Vorfahren und Ahnen, existierte mehr Zeit.

Eigentlich nicht wirklich, weil Zeit existiert immer, und für jeden genug. Aber in der Zeit, die unsere Vorfahren und Ahnen besaßen, existierten andere Wichtigkeiten, als in der modernen Welt.


Gereist wurde mit dem Pferdewagen, oder zu Fuß, oder per Schiff. Es dauerte Monate und Jahre, ehe Menschen von solchen Reisen zurückkehrten, wenn überhaupt.

Wir sagen: Die Zeit unserer Ahnen lief langsamer.

Durch das „langsamer Laufen der Zeit“ war automatisch mehr Geduld zu finden in den Gesellschaften unserer Ahnen. Sie lebten nicht nur für ihr tägliches Tun, sondern sie dachten auch darüber nach, bevor sie etwas taten.

Die besten der Gesellschaften unserer Ahnen verbrachten viel Zeit mit Nachdenken. Es waren die Alten und Weisen dieser Gesellschaften, die die Verantwortung für ihre Familien und Clans trugen, und die diese Verantwortung von ihren Alten übernommen und gelernt hatten.

Sie wussten, dass sie tief nachdenken mussten, lange und sorgfältig, um das Glück der eigenen Kinder und Enkel, und das der kommenden Generationen nicht zu gefährden. So dachten sie lange nach, bevor sie etwas taten, denn was getan war, konnte nicht so leicht repariert werden. Es war getan, und man musste mit den Konsequenzen leben.

Unsere Ahnen dachten nicht nur in sich selbst nach, sondern sie beobachteten den Kosmos, die Sterne und die sie umgebende Natur. Sie wussten, dass sie kleiner waren als die Natur, und dass sie abhängig von ihr waren.

So entstand eine tiefe Ruhe, Einsicht und Meditation im Inneren unserer Ahnen, und die Alten und Weisesten unter ihnen, die die meiste Zeit mit nachdenken und meditieren verbracht hatten, hatten die tiefste Einsicht und die tiefste Ruhe in sich.

Und diese Weisen machten eine Entdeckung: Sie entdeckten, dass Gott das Universum steuert, und dass wir die Enkel Gottes sind. Sie entdeckten, dass Gott uns mit denselben Schöpferkräften ausgestattet hat, die er selbst besitzt. Sie entdeckten, dass wir unsere Welt täglich im Kleinen erschaffen, so wie Gott sie im Großen erschaffen hat. Sie sagten:

Wir alle träumen unsere Welt ins Leben.

Das war eine riesige Entdeckung!

Nun ist das so eine Sache mit dem Träumen: Die meisten Träume werden nicht durch uns gesteuert, oder? Wir erfahren sie, ohne dass wir Einfluss darauf nehmen können.

Doch unsere Ahnen entdeckten noch mehr: Sie sagten, dass es möglich ist, seine Gedanken zu formen, seien Emotionen zu formen, und eine bewusste Entscheidung zu treffen. Sie entdeckten – tief in Ihrem Inneren – den Platz, an dem die Träume geschaffen werden, die wir dann Leben nennen. Sie entdeckten ihn auf ihrer Reise des Nachdenkens, in ihrer tiefen Meditation.

Doch nicht alle Menschen waren bereit, diesen Entdeckungen Glauben zu schenken. Sie sagten:

Was ist, wenn wir diesen Platz betreten? Was ist, wenn wir dann für alles selbst verantwortlich sind? Können wir Gott dann nicht mehr bitten, unsere Probleme zu lösen? Können wir uns dann nicht mehr beim Schicksal beschweren? Müssen wir etwas die ganze schwere Verantwortung für unser Leben alleine tragen?

Die Weisensten unsere Ahnen wiegten bedächtig den Kopf, und sagten nach einiger Zeit des Nachdenkens: Es ist schon so, dass wir dann mehr Verantwortung tragen. Es ist schon so, dass wir die Verantwortung für unserer Leid und unser Glück dann selbst tragen. Da wir wissen, dass wir unser Leben ins Leben träumen, müssen wir vorher nachdenken, bevor wir entscheiden, was wir tun.

Aber auch wenn wir das nicht wissen, treffen wir Entscheidungen, die unser Leben unbewusst beeinflussen. Was nützt es uns, jemanden anders zu beschuldigen, wenn wir doch das Leid erfahren müssen? Was nützt es uns, wenn wir niemanden haben, der uns zum Glück führt, wenn wir den Einflüsterungen Gottes und der Natur nicht zuhören in tiefer Meditation?

Und hier spaltete sich die Menschheit. Einige wenige wollten den Weisen zuhören. Alle anderen sagten: Das ist nichts für mich. Sei du nur verantwortlich, dann können wir uns wenigstens bei dir beschweren, wenn etwas schiefläuft. Möchtest du das tun?

Und die Weisesten unserer Alten dachten lange und tief darüber nach. Sie sahen, dass viele Menschen noch nicht reif waren für solch eine schwere Last der Verantwortung. Sie sahen, dass es kein böser Wille, sondern nur Angst und Unreife waren, die die Menschen hinderten, die Verantwortung zu übernehmen. Und sie sahen, dass wenn die Menschen Zeit bekamen, zu reifen, dann würden sie die Gelegenheit finden, auch selbst ihre Entscheidungen zu verantworten. Vielleicht im nächsten Leben, vielleicht erst nach vielen Leben.

Und sie sagten: Gut, ich werde die Verantwortung für dein Schicksal mit übernehmen, da du noch nicht reif genug bist. Ich werde meditieren und nachdenken, und werde die Natur beobachten und Gott fragen. Ich werde in das Reich der Träume gehen, und dir helfen, eine glückliche Welt ins Leben zu träumen. Du musst mir nur zuhören, und meinen Ratschlägen folgen, dann wird es dir gut ergehen. Ich habe aber eine Bedingung.

Was ist deine Bedingung? Fragten die Menschenkinder unserer Vorfahren-Generationen?


Erleichtert sagten die Menschenkinder der damaligen Zeit: Aber wie soll das passieren, ich werde dir immer zuhören, und dich immer respektieren, Ich werde immer auf deine Ratschläge hören, und es niemals besser wissen wollen als die alten Weisen. Mach dir nur keine Sorgen, und sag uns einfach, was wir tun sollen, um unser Glück zu schaffen.

Das war damals, vor langer Zeit, und eine lange Zeit ging alles gut. Doch nach und nach reiften die Menschenkinder, und wollten ihre eigenen Entscheidungen treffen. Aber sie vergaßen ihr Versprechen, und Leid nahm überhand.

Doch einige der Weisen sind immer noch hier. Sie sind nach wie vor bereit, uns ihr Wissen zu lehren: Das Wissen, wie du ins Reich der Träume hinabsteigen kannst, das Wissen über tiefe Meditation und innere Wahrnehmung, das Wissen über bewusste Entscheidungen und Taten, die Glück erzeugen, weil sie mit der Seele des Universums verbunden sind.

Bist du bereit, Verantwortung zu übernehmen? Bist du bereit, Glück zu erschaffen? Bist du bereit, dein Leben ins Glück zu träumen, und von alten Lasten und Beschwerlichkeiten zu befreien?

Bild 1: Image by h.koppdelaney via Flickr Bild 2: Public Domain from pixabay Bild 3: Public Domain from pixabay

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